Leseprobe aus dem Buch: Frau stell dich auf die Füße. Die fünf großen Selbst für ein glückliches Leben.

Selbstliebe, Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstverantwortung, Selbstkontrolle – das sind die fünf Säulen für ein angenehmes, sicheres, freudiges, von Sicherheit und Wohlgefühl begleitetes Leben. Sie sind miteinander verbunden und hängen voneinander ab.

Die gute Nachricht, die Sie vielleicht momentan gleichzeitig etwas verunsichert, ist, dass Sie ganz alleine alles dafür tun können, um „sich auf die Füße zu stellen“ und Ihr Leben so zu leben, wie Sie es sich wünschen. – Ganz egal, wie die Umstände sind. Ganz egal, ob Sie sich bisher mit Selbstzweifeln herumschlagen oder bisher noch nie so richtig getan haben, was Ihnen wichtig ist.

In diesem Buch werden Sie sich dieser fünf großen Selbst bewusst und wir arbeiten mit ganz simplen, aber effektiven Übungen daran.

Sie werden feststellen, dass Sie vieles bereits mitbringen. Und Sie sehen, wie einfach es sein wird, etwas zu positiv zu verstärken. Wichtig ist, an allen fünf Selbst dranzubleiben, denn wenn nur eines davon fehlt, fehlt IHNEN auch etwas. Fehlt es beispielsweise an Selbstvertrauen, kann es sein, dass Sie sich ständig unsicher fühlen, immer alles nachkontrollieren oder übergenau sind. Das ist nicht nur sehr kräftezehrend, sondern Sie schlagen sich auch andauernd mit der Sorge herum, etwas zu übersehen – dadurch wirken Sie angespannt und oft auch strengend auf Ihre Umwelt. Das zieht Kreise!

Oder gehen wir einen Schritt weiter: Sie haben kein großes Selbstvertrauen und nun wackelt plötzlich Ihr Job, die Kündigung ist schon greifbar. Wie geht es Ihnen da? Da fängt es doch schon im Bauch zum Grummeln an. Vielleicht spüren Sie auch den Magen und die Angst stellt sich ein.

 Für einen Menschen mit genug Selbstvertrauen mag das auch ein Schlag in die Magengrube sein, doch er wird sich schnell erholen und Ausschau nach einem neuen Job halten. Sein Vertrauen, dass genug für alle da ist, hilft ihm hier weiter.

Wir widmen uns ausführlich allen fünf großen Selbst:

Im Kapitel 1 geht es um die Selbstliebe: Liebe dich selbst, das geflügelte Wort unserer Zeit. Was verbirgt sich dahinter? Wie kann ich das lernen, wenn ich mich bis jetzt nicht lieben, oft mal leiden kann? In diesem Kapitel werden wir diesem Phänomen auf den Grund gehen.

Kapitel 2 dreht sich um den Selbstwert: „Ich bin das doch gar nicht wert“, höre ich, im Bekanntenkreis genauso, wie in der Praxis. Warum ist es so schwer schwer ein Lob oder mal ein Geschenk anzunehmen? Sich selbst etwas wert zu sein, belebt das Leben. In diesem Kapitel gibt es jede Menge Tipps den Selbstwert auf zu bauen.

Im Kapitel 3 wenden wir uns dem Selbstvertrauen zu: Selbstvertrauen ist das Geschenk das wir alle auf diese Welt mitbrachten. Die Erfahrungen unserer Kindheit, oft auch die Erfahrungen der Eltern, die wir übernehmen, lassen  das Vertrauen schmelzen. Jetzt gilt es, wieder in dieses Selbstvertrauen einzutauchen.

Dann geht es weiter zur Selbstverantwortung in Kapitel 4: Selbstverantwortung – eines
meiner absoluten Lieblingsthemen. Einer der wichtigsten Stützpunkte für ein selbstbestimmtes Leben. Verantwortung übernehmen fällt vielen Menschen schwer. Warum das so ist, lesen Sie in diesem Kapitel.

Und im 5. Kapitel sprechen wir über Selbstkontrolle: Selbstkontrolle ein sehr zweischneidiges Schwert. Hier steckt schon das Wort „Kontrolle“ drin. Es könnte sein, dass Sie ein richtiger „Kontrollfreak“ sind und alles „unter Kontrolle“ haben müssen. Oder Sie kontrollieren sich ständig selbst und sind nie mit sich zufrieden. Selbstkontrolle sinnvoll einzusetzen wird auch ein spannendes Thema sein.

All diese Themen werden in diesem Ratgeber sehr genau behandelt. Sie bekommen viele Übungen, Selbst-Checks und Leitfragen an die Hand, denn es ist ein Buch, mit dem Sie unbedingt aktiv arbeiten sollten!

Die Antihascherl-Tipps sind brauchbare, erprobte Methoden die großen fünf Selbst aufzubauen. Und nicht nur das, sondern auch unsere Gefühle und Eigenschaften genauer zu betrachten und sie „aus der eventuellen Schieflage“ zu befreien.

Sie lernen sich selbst zu erkennen, zu sehen, dass nichts unmöglich ist, dass es Gefühle gibt, die Sie überhaupt nicht wollen und die dennoch zu Ihnen gehören.

Ich werde Sie mit Beispielen führen, in denen Sie sich erkennen. Es wird Ihnen Mut geben zu sehen, `nicht nur mir geht es so`! Das Leben bietet ein breites Spektrum und jeder sucht sich heraus, was für ihn am besten ist.

Die Übungen sind leicht und verständlich und bringen wirklich sofort Wirkung.

Ich freu mich sehr, mit Ihnen zu gehen, Ihre und gleichzeitig meine großen fünf Selbst zu identifizieren und wo nötig zu polieren und erstrahlen zu lassen. 
Zu bestellen: In jeder Buchhandlung und bei www.ennsthaler.at

Leseprobe aus dem Buch: Frau stell dich auf die Füße –
Die fünf großen Selbst für ein glückliches Leben

Selbstliebe, Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstverantwortung, Selbstkontrolle – das sind die fünf Säulen für ein angenehmes, sicheres, freudiges, von Sicherheit und Wohlgefühl begleitetes Leben. Sie sind miteinander verbunden und hängen voneinander ab.

Die gute Nachricht, die Sie vielleicht momentan gleichzeitig etwas verunsichert, ist, dass Sie ganz alleine alles dafür tun können, um „sich auf die Füße zu stellen“ und Ihr Leben so zu leben, wie Sie es sich wünschen. – Ganz egal, wie die Umstände sind. Ganz egal, ob Sie sich bisher mit Selbstzweifeln herumschlagen oder bisher noch nie so richtig getan haben, was Ihnen wichtig ist.

In diesem Buch werden Sie sich dieser fünf großen Selbst bewusst und wir arbeiten mit ganz simplen, aber effektiven Übungen daran.

Sie werden feststellen, dass Sie vieles bereits mitbringen. Und Sie sehen, wie einfach es sein wird, etwas zu positiv zu verstärken. Wichtig ist, an allen fünf Selbst dranzubleiben, denn wenn nur eines davon fehlt, fehlt IHNEN auch etwas. Fehlt es beispielsweise an Selbstvertrauen, kann es sein, dass Sie sich ständig unsicher fühlen, immer alles nachkontrollieren oder übergenau sind. Das ist nicht nur sehr kräftezehrend, sondern Sie schlagen sich auch andauernd mit der Sorge herum, etwas zu übersehen – dadurch wirken Sie angespannt und oft auch strengend auf Ihre Umwelt. Das zieht Kreise!

Oder gehen wir einen Schritt weiter: Sie haben kein großes Selbstvertrauen und nun wackelt plötzlich Ihr Job, die Kündigung ist schon greifbar. Wie geht es Ihnen da? Da fängt es doch schon im Bauch zum Grummeln an. Vielleicht spüren Sie auch den Magen und die Angst stellt sich ein.

 Für einen Menschen mit genug Selbstvertrauen mag das auch ein Schlag in die Magengrube sein, doch er wird sich schnell erholen und Ausschau nach einem neuen Job halten. Sein Vertrauen, dass genug für alle da ist, hilft ihm hier weiter.

Wir widmen uns ausführlich allen fünf großen Selbst:

Im Kapitel 1 geht es um die Selbstliebe: Liebe dich selbst, das geflügelte Wort unserer Zeit. Was verbirgt sich dahinter? Wie kann ich das lernen, wenn ich mich bis jetzt nicht lieben, oft mal leiden kann? In diesem Kapitel werden wir diesem Phänomen auf den Grund gehen.

Kapitel 2 dreht sich um den Selbstwert: „Ich bin das doch gar nicht wert“, höre ich, im Bekanntenkreis genauso, wie in der Praxis. Warum ist es so schwer schwer ein Lob oder mal ein Geschenk anzunehmen? Sich selbst etwas wert zu sein, belebt das Leben. In diesem Kapitel gibt es jede Menge Tipps den Selbstwert auf zu bauen.

Im Kapitel 3 wenden wir uns dem Selbstvertrauen zu: Selbstvertrauen ist das Geschenk das wir alle auf diese Welt mitbrachten. Die Erfahrungen unserer Kindheit, oft auch die Erfahrungen der Eltern, die wir übernehmen, lassen  das Vertrauen schmelzen. Jetzt gilt es, wieder in dieses Selbstvertrauen einzutauchen.

Dann geht es weiter zur Selbstverantwortung in Kapitel 4: Selbstverantwortung – eines
meiner absoluten Lieblingsthemen. Einer der wichtigsten Stützpunkte für ein selbstbestimmtes Leben. Verantwortung übernehmen fällt vielen Menschen schwer. Warum das so ist, lesen Sie in diesem Kapitel.

Und im 5. Kapitel sprechen wir über Selbstkontrolle: Selbstkontrolle ein sehr zweischneidiges Schwert. Hier steckt schon das Wort „Kontrolle“ drin. Es könnte sein, dass Sie ein richtiger „Kontrollfreak“ sind und alles „unter Kontrolle“ haben müssen. Oder Sie kontrollieren sich ständig selbst und sind nie mit sich zufrieden. Selbstkontrolle sinnvoll einzusetzen wird auch ein spannendes Thema sein.

All diese Themen werden in diesem Ratgeber sehr genau behandelt. Sie bekommen viele Übungen, Selbst-Checks und Leitfragen an die Hand, denn es ist ein Buch, mit dem Sie unbedingt aktiv arbeiten sollten!

Die Antihascherl-Tipps sind brauchbare, erprobte Methoden die großen fünf Selbst aufzubauen. Und nicht nur das, sondern auch unsere Gefühle und Eigenschaften genauer zu betrachten und sie „aus der eventuellen Schieflage“ zu befreien.

Sie lernen sich selbst zu erkennen, zu sehen, dass nichts unmöglich ist, dass es Gefühle gibt, die Sie überhaupt nicht wollen und die dennoch zu Ihnen gehören.

Ich werde Sie mit Beispielen führen, in denen Sie sich erkennen. Es wird Ihnen Mut geben zu sehen, `nicht nur mir geht es so`! Das Leben bietet ein breites Spektrum und jeder sucht sich heraus, was für ihn am besten ist.

Die Übungen sind leicht und verständlich und bringen wirklich sofort Wirkung.

Ich freu mich sehr, mit Ihnen zu gehen, Ihre und gleichzeitig meine großen fünf Selbst zu identifizieren und wo nötig zu polieren und erstrahlen zu lassen. 
Zu bestellen: In jeder Buchhandlung und bei www.ennsthaler.at

Leseprobe aus dem Buch: Sag JA zum NEIN

  1. „Allen Leuten recht getan ist eine Kunst die niemand kann!”

… heißt es. Wie wahr! Es ist aber auch nur die eine Seite der Medaille, denn das Nein hat eine viel umfassendere Bedeutung in unserem Leben. Die Angst, jemandem etwas abzuschlagen oder einen klaren Standpunkt zu vertreten, ist dabei nur ein kleiner Aspekt. Darum geht es in diesem Buch nicht einfach um das “Nein sagen lernen”, sondern wir sehen uns gemeinsam an, in welchen privaten und beruflichen Belangen das Nein nötig ist und sogar allen Beteiligten sehr viel bringt!

Es ist wichtig, dem Nein eine besondere Bedeutung zu geben, damit wir zufrieden, glücklich und selbstbestimmt unser Leben gestalten können. 

 Sieben gute Gründe für das Nein

Zum Auftakt widmen wir uns einem ganzen Strauß an guten Gründen, die für das Neinsagen sprechen: 

1. Es ist ehrlich.

Von der Kindheit bis ins hohe Alter werden wir täglich mit Dingen konfrontiert, die wir nicht tun möchten, nicht gut finden und uns nicht zutrauen.

  • Sie gehen in ein Restaurant. Als die Bedienung den halb vollen Teller abräumt, fragt sie “Hat es geschmeckt?” Sie verkneifen sich ein Nein.
  • Ihre Freundin möchte sich mit Ihnen verabreden, Sie würden lieber auf der Couch sitzen und sich einen geruhsamen Arbeit machen.
  • Der Chef gibt Ihnen ein großes neues Projekt, mit dem Sie sich insgeheim überfordert fühlen.
  • Der Nachbar diskutiert gerne über Politik, Sie ärgern sich über seine oberflächlichen Stammtischparolen.

Wir trauen uns oft nicht, anderen ehrlich zu sagen, was wir nicht tun möchten. Doch umgekehrt wünschen sich die meisten Menschen mehr Aufrichtigkeit. Zu Recht: Denn wir wollen gerne wissen, woran wir sind. Oder würde es Sie freuen, wenn Ihre Freundin insgeheim so überhaupt gar keine Lust hat, sich mit Ihnen zu treffen, aber aus Pflichtgefühl trotzdem kommt?

 2. Ein klares Nein bringt uns unseren Bedürfnissen und Wünschen näher.

Interessanterweise meldet sich bei fast allen Menschen innerlich eine Stimme, wenn wir etwas “eigentlich” nicht mögen. Bei manchen ist die Stimme ganz laut und deutlich, bei anderen ist es nur so ein Gefühl, das uns zaudern lässt. Manchmal schlägt es uns auch auf den Magen.

Und doch heißt das nicht automatisch, dass wir unsere Bedürfnisse und Wünsche wirklich kennen. Wie ist das denn bei Ihnen: Wann haben Sie das letzte Mal über Ihre Wünsche und Bedürfnisse gedacht? Wenn es schon länger her ist, dann willkommen im Club! Der Alltag mit all seinen Verpflichtungen fordert uns oft so, dass wir uns gar keine Zeit dafür nehmen, uns einmal zu fragen, was WIR überhaupt möchten. Ganz besonders, wenn Sie einen intensiven Lebensmittelpunkt haben, der Sie auch zeitlich stark beansprucht: Die einen lassen sich vom Beruf diktieren – und wenn Sie Mutter oder Vater sind, dann kommen die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kinder oft als erstes.

Jedes Nein birgt die Antwort, welches Bedürfnis wir gerade haben oder welche Wünsche in uns leben. Das bringt, wenn Sie es nutzen, eine richtige Glücksspirale in Gang: Denn wenn Sie Ihren Bedürfnissen und Wünschen immer näher kommen, können Sie auch viel kraftvoller “Ja” – oder eben “Nein” sagen, weil Sie automatisch viel mehr in Ihrem Sinne handeln. Ihr Urteilsvermögen wird feiner und treffender.

3. Wir leben unsere Werte.

Werte sind Grundpfeiler unseres Denkens und Handelns. Das ist ganz besonders spannend, weil Werte uns richtiggehend steuern. Denn wenn uns etwas besonders wichtig ist, dann halten wir uns automatisch daran. Außerdem ist es ein Maßstab dafür, wie wir andere beurteilen und in bestimmten Situationen reagieren.
Werte haben verschiedene Qualitäten:

  • Sie beeinflussen unser eigenes Handeln – auch unbewusst. Sagen wir, Ihnen ist es wichtig, nicht zu lügen. Dann werden Sie so aufrichtig es geht durchs Leben gehen. Und Sie werden sehr allergisch darauf reagieren, wenn Sie von jemandem angelogen werden
  • Es gibt universelle Werte, die für viele Menschen gelten. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wenn mein Großvater, ein Schmiedemeister, einen Auftrag mit einem kräftigen Handschlag bestätigte. Nicht der kleinste Zweifel bestand zwischen ihm und dem Käufer, dass da irgendwas nicht stimmen könnte. Der Grund: Es wurde mit der eigenen Ehre gebürgt.
  • Werte gestalten unser Weltbild: “Was ist normal?”, “Was gehört sich?” … hieraus ergibt sich oft unerwarteter Sprengstoff im Alltag, wenn die Wertvorstellungen auseinander gehen: Wünschen Sie sich, dass Ihre Kinder das Weihnachtsfest traditionell im Kreise der Familie feiern, oder haben Sie Verständnis, wenn ihre Kinder auf einmal Weihnachten unter Palmen feiern wollen?

Hinter einem Nein steckt oft einfach eine Werteverletzung – und hinter einem nicht ausgesprochenen Nein kann stecken, dass Sie befürchten einen eigenen Wert oder den des Gegenübers zu verletzen. Es lohnt sich also, sich einmal intensiver seiner Werte bewusst zu werden. Das mag für den einen eben die berühmte Handschlagqualität sein, für den anderen ist es Gerechtigkeit oder Unabhängigkeit. Und für viele sicher das friedliche Miteinander in der Familie und Nachbarschaft.

 4. Wir stehen zu uns selbst.

Zu uns selbst stehen – am besten wie ein Baum! Ja, das wäre die Ideallösung! Aber sind wir nicht oft dünne Ästchen, die sich im Wind hin und her schaukeln lassen? Zu sich stehen ist für viele eine der heikelsten und schwierigsten Aufgaben. Zu viele Glaubensmuster blinken sofort im Kopf auf, wenn es um uns selbst geht:

  • Was bildest du dir eigentlich ein, wer du bist?
  • Pass dich an! Bloß keine Extrawürste.
  • Die anderen sind ja auch nicht dumm, die werden schon recht haben

Solche Gedanken können einem ganz schnell hineinfunken, auch wenn man sich zu einem Nein entschlossen hat. Spricht man es überhaupt noch aus, klingt es oft alles andere als überzeugend … oder wird meistens sogar schon zu einem Jein. Ein Nein hilft uns, nach außen klar zu zeigen: Ich stehe zu mir. Voll und ganz zu sich zu stehen heißt:

  • Ich trete sicher und strahlend auf.
  • Ich nehme mich an, so wie ich bin.
  • Ich nehme mich ernst – und erwarte, ernst genommen zu werden.
  • Ich bin mir und meinen Prinzipien treu.
  • Mein Selbstmanagement gibt mir Kraft und Mut.
  • Ich bin Herr/Frau über meine Zeiteinteilung.

Natürlich wissen wir das alles, die Frage ist nur: Leben wir es auch?  Ich muss ehrlich sagen, obwohl ich eine „gestandene“ Frau bin, ertappe auch ich mich immer wieder, dass ich mich oft in den dünnsten Ästen meines Lebensbaumes finde. Das ist oft alles andere als angenehm.  Die gute Nachricht: Wir können es ändern!

 5. Wir achten unsere Grenzen.

Es gibt wohl kaum ein Thema, bei dem sich Menschen schwerer tun, als mit dem Ziehen von Grenzen. Dazu kommt, dass Grenzen sehr individuell sind:

  • Für den einen ist die Grenze schon am Gartenzaun, andere scheinen kaum Grenzen zu kennen.
  • An manchen Tagen halten wir mehr aus, als an anderen.
  • Bestimmte Themen gehen uns mehr unter die Haut. Wo Sie gelassen mit den Schultern zucken, ist bei mir eine bestimmte Grenze schmerzhaft überschritten.
  • Grenzen bedeuten Freiheit und Unabhängigkeit. Sie sorgen für Selbstbestimmung.

Wir haben eben darüber gesprochen, wie wichtig es ist, im Einklang mit seinen Bedürfnissen und Wünschen zu leben. Dadurch erkennen Sie Ihre Grenzen. Das ist gut, doch was nützt es einem, klare Grenzen zu kennen, die man nicht ernst nimmt?

Mit jedem Nein, das Sie sich verkneifen, missachten Sie nicht nur Ihre eigenen Grenzen, sondern trampeln sogar selbst darüber hinweg!

 5. Wir teilen uns unserer Umwelt mit.

Das Nein tut aber noch viel mehr: Es signalisiert anderen “Bis hierher und nicht weiter!”, “Das möchte ich nicht.”, “Das wird mir zu viel.” Jetzt kommen wir auch schon zu einem riesengroßen Problem, wenn Sie “Ja” sagen, obwohl Sie “Nein” meinen: das Gefühl, nicht ernst genommen oder sogar ausgenutzt zu werden!

  • Es geht immer nur um die anderen, keiner kümmert sich um mich.
  • Alle wollen immer was von mir! Was soll ich noch alles tun?
  • Ich muss jedem gerecht werden und für alle da sein, dabei komme ich doch schon auf dem Zahnfleisch daher!

Es gibt kaum ein scheußlicheres Gefühl, als das des Ausgenutztwerdens. Wenn man aber näher hinsieht, dann stellt sich oft bei diesen ausgenutzten Menschen heraus, dass sie anderen einfach nie eine Grenze aufzeigen. Das Gemeine: Man grollt, Beziehungen leiden … aber das Gegenüber weiß oft nicht mal was davon! Sich anderen mitzuteilen, ist Ihre Verantwortung. Denn niemand kann Gedankenlesen … erst recht nicht, wenn Sie mit einem Lächeln etwas zusagen oder sagen “Natürlich mache ich das, es ist keine große Sache!”

Es ist ein herrliches Gefühl, wenn wir voller Selbstbewusstsein und Freude einfach so sagen, was Sache ist. Nicht beleidigend oder ironisch, einfach freundlich und bestimmt unsere eigene Meinung vertreten. Ohne Angst, von jemanden kritisiert oder schief beäugt zu werden. Und das geht, das verspreche ich Ihnen! Ganz bewusst habe ich die weiteren Kapitel so aufgebaut, dass Sie sich mit den Grenzen in verschiedenen Lebensbereichen auseinandersetzen: Denn ein Nein in der Partnerschaft/Familie ist oftmals ein anderes “Nein” im Freundeskreis und im Beruf. Nicht zu vergessen natürlich, dass wir uns auch selbst gegenüber Grenzen ziehen sollten. Denn das ist maßgebend für ein gutes Selbstmanagement und das Erreichen von Zielen.

 7. Wir gestalten unser Leben aktiv.

Dieser siebte gute Grund für das “Nein” nimmt uns gleichzeitig in die Pflicht. Das ist auch der Grund, warum wir uns oft in ein “Ja” flüchten. Das Fundament: die Einstellung zu uns selbst und das Übernehmen von Selbstverantwortung. Ja, nein, vielleicht oder auch die Entscheidung, erst mal gar nichts zu tun und abzuwarten, was sich so ergibt, sind alles bereits klare Weichensteller.

Zu einem aktiven und glücklichen Leben gehört eine gesunde Portion Ich-Bewusstsein, und ich meine dabei nicht Egoismus. Egoismus nimmt keinerlei Rücksicht. Ich-Bewusstsein heißt:

  • Ich schaue auf mich, bin mir aber der Verantwortung meiner Familie/Beruf/Freunden, bewusst.
  • Mit guter Kommunikation und Selbstbewusstsein und auch mal „Nein“ sagen, lässt sich alles gut verbinden.

    Zu bestellen in jeder Buchhandlung oder bei www. Ennsthaler.at